Über uns

LANDHOTEL ZUM POTTKUCHEN, KALBE (MILDE)

Unser Landhotel „Zum Pottkuchen“ gehört zum Pottkuchen-Quartier. Dieses befindet sich in der schönen Altmarkstadt Kalbe Milde, gelegen im Herzen der Altstadt, direkt gegenüber
der zwischen 1150 und 1170 erbauten Stadtkirche St. Nikolai. Der im Zentrum der Altstadt gelegene Innenring wird landläufig als „der Kalbenser Pottkuchen“ bezeichnet. Im 12. Jh. holte man flämische Kolonisten nach Kalbe, um die Milde ab Schenkenhorst nach Kalbe umzuleiten. Diese „Seeländer“ waren erfahrene Wasserbautechniker und in der Lage die Milde, welche sich bis dahin auf unsteten Verläufen ihren Weg durch die umgebenen Sümpfe und Moore bahnte, einzudeichen und den heutigen Flussverlauf zu schaffen. Damit konnten die Seeländer, innerhalb der so durch Milde und Stadtgraben befestigten Stadt, auf dem damaligen Anger siedeln. Es entstanden jeweils die inneren Straßenzeilen der heutigen Rathaus-, Gerichts undMarktstraße. Der so gebildete Innenring dieser 3 Straßen wird wegen seiner Form der „Kalbenser Pottkuchen“ genannt.

KALBENSER POTTKUCHEN

Die heimliche Attraktion, der mehr als tausend Jahre alten Siedlung, erschließt sich eigentlich erst aus der Luft oder aber bei einem Spaziergang durch den Pottkuchen. Dann verwandelt sich
mit ein em Mal das Ensemble zweier langer Pflasterstraßen, samt sich eng aneinander schmiegender Häuserzeilen, eben in jenen im Volksmund so bezeichneten „Pottkuchen“. Auf der Grundstücksvorderseite duckn sich die niedrigen Giebel mit schmalen Türen und Fenstern; und von den rückwärtigen Gärten spannen sich unzählige Stege und kleine Brücken über die beiden Wasserläufe, weshalb die Stadt auch den Beinamen „Stadt der hundert Brücken“ trägt.

EINE SAGE ZUM POTTKUCHEN-QUARTIER:

Die goldene Krone zu Calbe a. Milde

„Auf dem früher Kaufmann Herrmann gehörigen
Grundstück am Marktplatz ward vor einigen
Jahrzehnten bei den Aufräumungsarbeiten
einer durch Brand zerstörten Scheune ein Topf
mit Gold- und Silbermünzen gefunden, und zwar
im tiefen Fundament des Kellers. Unter dem
Fliederbusche in der Nähe der Rollkammer soll
auch eine goldene Krone vergraben liegen. Bis
heute ist es noch nicht gelungen, dieselbe aus
der Tiefe ans Tageslicht zu fördern.“
Lehrmann, „Altmärkischer Sagenschatz“ von 1908

Seit 1793 ist an der Marktstraße 9 geschäftliches Treiben überliefert.Der Handel mit Waren aller Art fand auch auf dem direkt vor der Tür liegendem Marktplatz statt.Der Lauf der zeit hat seine Spuren in und an dem Geschäftshaus in der Marktstraße 9 hinterlassen. Durch die zentrale Lage mitten in der Altstadt und an der nach sich rechts und links teilenden Kreuzung mit davorliegendem Kirchplatz, wurde das Geschäftshaus
über die Jahre und Jahrhunderte unter anderem als Gastwirtschaft,Kolonialwarengeschäft, Bank, Versicherungsfiliale,Wohnhaus und als Hotel betrieben. Die Marktstraße 9 ist weithin bekannt als das Handels-und Geschäftshaus von KaufmannHerrmann, dessen Familie über viele Generationen hier lebte und wirkte. Bezeichnend für das Geschäftshaus ist der ständige Handel und Wandel im Laufe der Jahrhunderte. Der alten Geschäfts- und Handelstradition folgend, soll mit der neubelebung als Pottkuchen-Quartier, dem alten und historischen Handelsplatz wieder eine neue zukunft gegeben werden.